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Der Name als Programm
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Der Name als Programm

In Düsseldorf nimmt „The Cradle“ schön langsam Gestalt an. Das Bürogebäude in Holz-Hybrid-Bauweise wird nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft errichtet und später genutzt.

Im Düsseldorfer Medienhafen nimmt „The Cradle” langsam aber sicher Gestalt an. Der Startschuss für die Bauarbeiten des ersten Holzhybrid-Bürogebäudes der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens fiel im Frühling dieses Jahres. Im Dezember konnten nach zehn Monaten Arbeitszeit die Tiefbauarbeiten an Düsseldorfs erstem Holzhybrid-Bürogebäude pünktlich abgeschlossen werden.

Sieben olympische Schwimmbecken

Die Bodenbeschaffenheit und der enorme Wasserdruck durch die Nähe zum Rhein stellten eine außergewöhnliche Herausforderung dar, berichtet der Developer Interboden. „Die zwölf Meter tiefe Baugrube muss enormen Druck standhalten und daher überdurchschnittlich stark gesichert werden”. Insgesamt fasst die Baugrube rund 17 Millionen Liter, was in etwa sieben olympischen Schwimmbecken entspricht.

Nun hat das Team für die Hochbauarbeiten an der Speditionstraße im Düsseldorfer Medienhafen übernommen. Die Fertigstellung der Immobilie ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant.

Der Name des Gebäudes ist Programm. „Vor dem Hintergrund steigender Emissionen, begrenzter Verfügbarkeit von Ressourcen und abnehmender Deponiemöglichkeiten von Sondermüll rückt das Kreislaufprinzip mehr und mehr ins Zentrum unseres Handelns“, sagt Gerhard G. Feldmeyer, Geschäftsführender Gesellschafter des Büros HPP Architekten, das The Cradle entworfen hat.

Hybridholzbau The Cradle

Immer mehr C2C-Konzepte in Europa

Cradle, englisch für die „Wiege“, steht für die Herkunft eines Bau- oder Werkstoffes. Auf europäischer Ebene findet bereits eine breite Debatte um Cradle-to-Cradle-Konzepte statt. Erste Cradle-to-Cradle-Projekte, die diesem Ansatz konsequent folgen, befinden sich bereits in der Umsetzung.

„Das Cradle to Cradle®-Entwurfskonzept ist ökoeffektiv und geht über die konventionellen Instrumente und Ansätze hinaus, welche in erster Linie versuchen, negative Einflüsse lediglich zu minimieren. Es berücksichtigt gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte”, führt Feldmeyer aus.

Es geht nicht nur um Materialien

Materialien werden idealerweise so eingesetzt, dass diese nach Nutzungsende wieder als Rohstoffe in biologische oder technische Kreisläufe einfließen und wie in der Natur fortwährend als Nährstoffe zirkulieren.

Direkt in Wassernähe
Unmittelbar beim „Medienhafen” wird The Cradle erbaut, Fertigstellungstermin ist 2022.

„Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung, die nicht nur die Materialien, sondern auch Aspekte wie Materialverbindungen oder Transportwege einbeschließt”, erklärt Carsten Boell, Geschäftsführer von Interboden Innovative Gewerbewelten, zur Interboden Gruppe gehörend, einer familiengeführten Unternehmensgruppe mit nahezu 70 Jahren Erfahrung im Wohnungs- und Gewerbebau, in der Planung, Architektur sowie der Immobilienverwaltung.

Material-Ausweis

Beim The Cradle lassen sich alle verbauten Materialien über einen „Material Passport” zurückverfolgen und genaustens nach Art, Lebensdauer und Position bestimmen. Zudem wird der Material Passport von The Cradle mit seinem BIM-Modell (Building Information Modelling) verknüpft.

Wenn Materialien für ihren Einsatz einmal um die Welt transportiert werden müssen oder Materialverbindungen toxische Stoffe beinhalten, kann man nicht von einem nachhaltigen Projekt sprechen – auch wenn das Gebäude an sich CO2-neutral ist.

Carsten Boell, Geschäftsführer Interboden Innovative Gewerbewelten

Holzhybridbau

The Cradle wird in einer einzigartigen Holzhybridbauweise entwickelt: So besteht das Gebäude größtenteils aus dem Rohstoff Holz, der insbesondere an der Fassade und an den Decken sichtbar sein wird. Der nachwachsende Rohstoff stehe als Sinnbild für die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, wie es heißt. Holz ist gesundheitsfördernd, bindet CO2 und wirkt sich positiv auf das Raumklima aus.

Terrasse von The Cradle

Beziehe man die gesamte Bau- und Nutzungsphase ein, werde die CO2-Reduktion von The Cradle auf rund ein Drittel im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden berechnet. Das Solitärgebäude wird rund 5.200 Quadratmeter Nutzfläche sowie 600 Quadratmeter Fläche für die Gastronomie in direkter Wasserlage aufweisen.

Unbedenkliche Rückführung der Materialien

Die rautenförmige Holzfassade ist nicht nur Tragwerk: Die Öffnungen spenden gleichzeitig auch Schatten und unterstützen die natürliche Belüftung. Sie ist mit Steckverbindungen statt Verbundwerkstoffen und Klebeverbindungen konstruiert.

Boell: „Dieses konsequente Vorgehen kommt der Umwelt und den zukünftigen Mitarbeitern im Gebäude zu Gute”. Über die „banned list” hinausgehend wurden mehrere Substanzen aufgrund von gefährlichen Eigenschaften ausgeschlossen, die mit ihrer Herstellung, Verwendung und Entsorgung verbunden sind.

So wird sichergestellt, dass keine dieser Inhaltsstoffe in Produkten verbaut werden und weder Gebäude noch Nutzer gesundheitlich belasten können. Später können diese unbedenklich wieder im Sinne der Kreislaufwirtschaft zurückgeführt werden.

„Werthaltiges Rohstofflager”

Interboden plant das Gebäude The Cradle gemeinsam mit einem interdisziplinären Team als werthaltiges Rohstofflager. Da Baumaterialien einem Preisanstieg aufgrund von wachsender Rohstoffverknappung unterliegen, erhöht sich über die Laufzeit der Restwert des Gebäudes.

Der erwähnte Material Passport fungiert als digitalisierter Bauteilkatalog, in dem die Materialien in Hinblick auf Recyclingfähigkeit, Gesundheitsklasse, Schadstoffgehalt, Trennbarkeit und CO2 Verbrauch erfasst werden.

„Design für Demontage”

Feldmeyer: „Die Recyclingfähigkeit und die Trennbarkeit – Design für Demontage – von Materialien und Produkten rückt in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Bauelemente können so nach Gebrauch wiederverwendet werden. Hier leistet das interdisziplinäre Team von Projektentwicklern, Architekten, Fachplanern und der Cradle-to-Cradle beratend tätigen EPEA Entwicklungsarbeit im Sinne eines Zukunftslabors.“

Cradle-to-Cradle-Konzept
Der nachwachsende Rohstoff Holz als Baustoff steht im Mittelpunkt.
Nachhaltigkeit und Gesundheit stehen im Vordergrund
Holz ist gesundheitsfördernd, bindet CO2 und wirkt sich positiv auf das Raumklima aus.

Vorvermietung an Co-Working-Anbieter

Bereits ein halbes Jahr vor Baugenehmigung habe man die Hälfte der Büroflächen vorvermieten können, unter anderem an den führenden Co-Working-Anbieter Spaces. Auf vier Etagen werden Startups sowie Mitarbeiter und ganze Projektteams von Unternehmen konventionelle Büronutzung und flexible Flächen vorfinden.

Spaces bietet eine Kombination aus Privatbüros, Business Club, offenen Arbeitsbereichen sowie Meeting- und Tagungsräumen. Zahlreiche Services wie Leihfahrräder, Technik-Support und Gastronomie komplettieren das Angebot. Im Fokus stehen Arbeitskomfort, Flexibilität und Vernetzung.

Service-App

Passend werde Interboden eine Service-App für The Cradle einsetzen, um den Anspruch moderner Büronutzer nach zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität zu erfüllen.

Strenger Material-Pass
Projektentwickler müssen umdenken, denn die Themen CSR, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft werden den Nutzern immer wichtiger.

CSR wird den Nutzern wichtiger

Nachhaltigkeit werde zum Teil der Strategie und der Kultur von Unternehmen. In Zukunft werde sich dieser Trend noch verstärken, ist Boell überzeugt. Dementsprechend ändern sich auch die Ansprüche und Bedürfnisse an Immobilien, die die eigene Unternehmensphilosophie transportieren und nicht in Diskrepanz treten sollten.

„Corporate Social Responsibility wird für alle Unternehmen zunehmend wichtiger. Zum einen wird es vom Personal und zum anderen von Kunden und Geschäftspartnern immer mehr nachgefragt und vorausgesetzt”. Für die Projektentwicklung bedeutet dies bereits in der Planung alle Faktoren ganzheitlich zu berücksichtigen.

Wissenslücken bei der breiten Bevölkerung

Allerdings ist die breite Bevölkerung weniger gut informiert über das Thema. „Hier besteht noch Nachholbedarf”, bestätigt Boell. Die Auseinandersetzung und der Diskurs zu dem Thema führe aber zum Wissensaustausch und -transfer. Darüber hinaus werde auch die Anwendung geregelt und vereinfacht.

„Dies ist wiederum die große Chance der Immobilienbranche, die Kreislaufwirtschaft proaktiv voranzutreiben und maßgeblich zu gestalten. Denn auch innerhalb der Branche ist die Informationslage noch dürftig”. Es bedürfe praktischer Beispiele und kreislauffähiges Bauen müsse „spürbar“ werden.

Text: Linda Benkö
Renderings: INTERBODEN / HPP / bloomimages

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