Magazin
MAGAZIN
Grün, grüner, Växjö!
#greenbuilding

Grün, grüner, Växjö!

Die schwedische Universitäts-Stadt Växjö gilt als „grünste Stadt” Europas. 50 Prozent aller Gebäude wurden zuletzt in Holzbauweise errichtet. Doch die Stadt hat noch viel mehr vor!

Woran liegt es bloß, dass die skandinavischen Länder, allen voran Schweden, zu den umweltfreundlichsten Ländern der Welt gehören? Es muss wohl die Naturnähe sein. Schweden verfügt über große Nadelwälder, unberührte Gletscherberge sowie fast unzählbar viele Seen, Flüsse und Wasserfälle. Verständlich, dass die Bewohner diese Naturschätze schützen und behüten wollen.

Das Kvarteret Geologen oder Geologen-Quartier
Wohnobjekt mit 144 Einheiten in Växjö: Trummens Strand oder Kvarteret Geologen, wie der Bau heißt.
Kvarteret Geologen oder auch Trummens Strand, wie die Wohnsiedlung genannt wird
Schon jetzt haben 50 Prozent aller Gebäude in Växjö Holz als Hauptbestandteil haben.

Die Universitätsstadt Växjö hält den Titel „Europes Greenest City“ inne. Schon jetzt bestehen 50 Prozent aller neuen Gebäude aus Holz. In Zukunft ist die sogenannte „climate impact declaration” für neue Gebäude sogar verpflichtend. Sie besagt, dass ab 2022 Gebäuden mit dem geringsten CO2-Fußabdruck (CO2-Emissionen) der tragenden Wände der Vorzug gegenüber anderen Bauvorhaben gegeben. Und ab 2025 liegt das Augenmerk auf Gebäuden mit dem geringsten CO2-Fußabdruck insgesamt.

„Die Idee ist, Holz als Hauptbaumaterial zu verwenden, da es das einzige vollständig erneuerbare Material ist”, beschreibt die Stadtverwaltung von Växjö die Strategie. Dies betreffe Wohn-, Gewerbe- und Infrastrukturbauten gleichermaßen.

Die maximale Anwesenheit von Holz ist gewünscht
Die maximale Anwesenheit von Holz (unter anderem vom Zulieferer Stora Enso) ist gewünscht – innen wie außen mit der Zedernspan-Fassade.
Projekt blue green city

2018 bewarb sich die Gemeinde Växjö um eine Finanzierung für die Teilnahme am Projekt Blue Green City. In dem Projekt, das bis zum Sommer 2021 läuft, geht es um Ökosystemleistungen. Darunter versteht man alle Produkte und Dienstleistungen, die die Ökosysteme der Natur für den Menschen bereitstellen und die zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität des Menschen beitragen. Zum Beispiel: die für die Lebensmittelversorgung nötige Bestäubung, die natürliche Wasserregulierung, die das Risiko von Überschwemmungen reduziert, das Vorhandensein von Bäumen, die Schatten spenden oder Winde abbremsen. u003cbru003eDie Frage ist, wie man Ökosysteme durch intelligente Stadtplanung erhalten und nutzen kann.u003cbru003eÖkosystemleistungen sollen in die gesamte Stadtplanung als Teil der Masterplanung integriert werden. Die Stadtverwaltaung hofft, dass das Projekt direkt und indirekt zur Erreichung der Ziele von Sustainable Växjö 2030 beiträgt.

Maximale Anwesenheit von Holz

Jüngstes Projekt war „Trummens Strand“ – oder Kvarteret Geologen, wie es eigentlich heißt – des Bauunternehmens GBJ Bygg. Das Wohnbauprojekt wurde 2019 fertig und umfasst 144 Wohnungen unterschiedlicher Größen und Grundrisse sowie einen Kindergarten. Insgesamt 6.300 m³ Brettsperrholz (Cross Laminated Timber – abgekürzt CLT) stammten aus dem Werk in Ybbs an der Donau von Stora Enso.

Kvarteret Geologen ist um einen gemeinsamen Innenhof gegliedert. Vor den Wohnhäusern mit Blick auf den Trummensee liegt der Geometriparken, ein von der Gemeinde angelegter Stadtpark. Es gibt Terrassen, Spielplätze, gewerbliche und Versammlungsräume. Der Innenhof führt über eine großzügige Treppe hinunter zum Strandpark, unter dem sich die Parkgarage versteckt.

Holz ist hier eindeutig das Kernthema. Es ist so gut wie überall sichtbar, an Balkonen, der Zedernspanfassade und im Inneren der Wohnungen. Der Massivholzrahmen ist nicht nur umweltverträglich, sondern bietet auch den Bewohnern Vorteile. Der natürliche und erneuerbare Rohstoff gleicht die Temperatur gut aus, Feuchtigkeitsschutz und Brandsicherheit sind gegeben. Und so hat Kvarteret Geologen gleich mehrere Preise eingeheimst, unter anderem die Auszeichnung als Holzgebäude des Jahres 2019.

beim Wohngebäude Vallen kam Binderholz zum Zuge
Wohngebiet Vallen: Die Giebel in unterschiedlichen Höhen verleihen den aneinander gereihten Häusern das charakteristische Erscheinungsbild.
Die Mehrfamilienhäuser sind durch große verglaste Balkonstrukturen miteinander verbunden.

Kvarteret Geologen ist ein Paradebeispiel für die Vorteile des Holzbaus: Hier sind ästhetisch ansprechende Architektur mit ökologischen Überlegungen gepaart, gute Stadtplanung und Nachhaltigkeit vereint. Es ist ein Wahrzeichen am Ufer des Trummensee, das Passanten und Anwohner noch viele Jahre lang erfreuen wird.

Jury für den „Wood Building of the Year Award” 2019

Österreichische Zulieferer

Ein weiterer österreichischer Konzern, Binderholz, kam beim Wohngebiet Vallen zum Zuge. Es besteht aus 26 Reihenhäusern auf zwei Ebenen mit 172 Wohnungen in vier- bis achtstöckigen Mehrfamilienhäusern. Binderholz lieferte 4.200 m³ Brettsperrholz sowie 600 m³ Brettschichtholz-Elemente.

Die fünf hervorstechenden Giebel in unterschiedlichen Höhen, die durch große verglaste Balkonstrukturen verbunden sind, verleihen den Gebäuden ihren unverwechselbaren Charakter. Das Projekt umfasst Eigentums- und Mietwohnungen.

Wohnprojekt Vallen in Växjö
Wohnprojekt Vallen in Växjö – mit sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen.

Alles unter einem (Holz-)Dach

Ein weiteres aufsehenerregendes Projekt von White Arkitekter fasst Bahnhof, Rathaus und weitere öffentliche Räume unter einem gemeinsamen Holzdach zusammen – passenderweise unter dem Namen „Under one roof“. Das Gebäude hat drei Haupteingänge – damit werden auch die verschiedenen öffentlichen Räume verbunden. Die Eingänge gehen im Inneren elegant ineinander über – was die Bewohner dazu verleitet, das Ensemble „Växjös Wohnzimmer” zu nennen.

Die 14.000 m2 große Holzkonstruktion wird neuer Mittelpunkt der Stadt sein. Ein Treffpunkt für alle – mit Touristen-Informationsbüro, Ausstellungsbereich, Warteraum, Cafés und Geschäften, Besprechungsräumen für verschiedene Anlässe und einem modernen Arbeitsplatz für die städtischen Mitarbeiter.

Under one roof in Växjö
Växjös Wohnzimmer im Zentrum der Stadt – und alles unter einem Dach: Bahnhof, Rathaus, Touristen-Info, Ausstellungsräume, Gastronomie, Einzelhandel.

Ziel war es auch, ein Gebäude zu schaffen, das die höchste schwedische Umweltzertifizierung erreicht. Das geneigte Dach reduziert die Gebäudehülle und sorgt für einen geringeren Energieverbrauch während der gesamten Lebensdauer des Gebäudes.

Die Identität von Växjö spiegelt sich in der Wahl der Materialien – Glas und Holz – sowie in den intelligenten und nachhaltigen technischen Lösungen für „Under one roof” wider. Ziel war es auch, ein Gebäude zu schaffen, das die höchste schwedische Umweltzertifizierung erreicht.

Klara Frosterud, Architektin bei White Arkitekter

Alles unter einem Dach im Gebäude „Under one roof”
Gemeindeamt, Restaurant und vieles mehr
Holz ist in bald der ganzen Stadt Växjö Hauptbaumaterial

Neuer Stadtteil in Växjö: Bäckaslöv

Ganz neu ist der Stadtteil Bäckaslöv in Växjö. Das Viertel Skärvet entstandt in Zusammenarbeit zwischen dem Architekturbüro Kjellander Sjöberg und dem Entwickler Skanska. Ein Teil von Bäckaslöv ist der Block Skärvet, der eine Mischnutzung rund um einen großzügigen Park vorsieht. Auch hier sind sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen verfügbar, plus Studentenwohnungen und sogenannte Stadthäuser. Außerdem beherbergt der Block eine Schule, ein Seniorenheim und Gewerbeflächen.

Der neue Block Skärvet im neuen Stadtteil Bäckaslöv
Der neue Block Skärvet – mit Miet- und Eigentumswohnungen, Studentenwohnungen und Stadthäusern plus Schule, Seniorenheim und Gewerbeflächen – im neuen Stadtteil Bäckaslöv

Seniorenheim mit LEED-Platin-Status

Das Seniorenheim ist nach dem LEED Platin-Standard errichtet, was bedeutet, dass es mehr Energie erzeugt als verbraucht. Die Architektur insgesamt im Quartier Skärvet ist kleinteilig und vielfältig. Das Dach der Schule und des Altenheims ist als „sinnlicher Dachgarten” konzipiert. Die Studenten können sich tagsüber in großen Teilen des Parks aufhalten. An den Wochenenden und abends wird er gern von allen Bewohnern als Ort für Spiel und Gemeinschaft genutzt.

kleinteilig und vielfltige Strukturen im Quartier Skärvet
Äußerst kleinteilig präsentieren sich die Bestandteile des Stadtviertels Skärvet.
Sinnliche Dachgärten im Stadtentwicklungsgebiet Bäckaslöv in Växjö
Seniorenheim und Schule bieten allen Nutzern die „sinnlichen Dachgärten”.
Zudem ist die Fassadengestaltung abwechslungsreich und interessant.
im Seniorenheim ist es hell und sonnig
Im Seniorenheim ist es hell, das Interieur ist freundlich gestaltet.

Workshop-Tipp

Wer wissen will, wie es geht: u003cbru003e„Nachhaltige Renovierung – ein schwedisches Toolkit”.u003cbru003eWorkshop am 18.5.2021, 15:00-16:00.u003cbru003eDas Amt für Wohnen, Bauen und Planen (Boverket) lädt zusammen mit Smart City Sweden und Sustainable Business Hub zu einem Webinar über Renovierung und Kreislaufwirtschaft ein.

Im Moment zählt die stark wachsende Gemeinde Växjö rund 83.000 Einwohner. Die Pro-Kopf-CO2-Emissionen in Växjö sind laut Gemeindeangaben von 1993 bis 2016 um 58 Prozent gesunken. Das BIP dagegen ist kontinuierlich angestiegen.

Text: Linda Benkö
Visualisierungen, Fotos: Getty Images, Max Plunger, Kjellander Sjøberg, GBJ bygg, Stora Enso, Binderholz, Åke Eson, White Arkitekter, Arkitektbolaget

Weitere Artikel
für Sie:

„Nachhaltigkeit ist das Drehbuch für die Zukunft“
#greenbuilding
„Nachhaltigkeit ist das Drehbuch für die Zukunft“

Das Bürohaus Timber Pioneer ist der erste Holz-Hybrid-Bau in der Finanzmetropole Frankfurt. Immobilienentwickler Christian Paulus spricht im Interview über die Herausforderungen des Pionierprojektes und den Megatrend Nachhaltigkeit.

Die schiefen Hütten von Tungestølen
#hotel
Die schiefen Hütten von Tungestølen

Snøhetta macht Architektur auf hohem Niveau – und das obendrein in hoher Lage. Inmitten der Gletscher-Landschaft Norwegens realisierte das Architekturbüro die Schutzhütten Tungestølen mit hohem Hygge-Faktor.

Bauen mit Bambus macht Schule
#architektur #greenbuilding
Bauen mit Bambus macht Schule

Die renommierte Green School auf Bali wurde um The Arc erweitert. Die innovative Bauweise mit biegsamem Bambus des Spezialisten Ibuku bringt ein Maximum an Stabilität bei einem Minimum an Material.

Wohntürme aus Holz und Stroh
#greenbuilding
Wohntürme aus Holz und Stroh

In Wolfsburg sollen neben Automobilen bald auch zwei Hochhäuser vom Band laufen. Der Prototyp Woodscraper ist ein preisgekröntes Modell aus Holz und Stroh, das mehr Ressourcen erzeugt, als es verbraucht.

Hanf kann Ihr Bewusstsein erweitern!
#greenbuilding
Hanf kann Ihr Bewusstsein erweitern!

Hanf lässt sich zu Hanfsteinen und -ziegeln verarbeiten. Das Naturmaterial besitzt viele wünschenswerte Eigenschaften – Hitzeschutz, gute Dämmung und Feuchtigkeitsregulierung sind nur einige davon.

Der schraubenfreie Pavillon
#greenbuilding
Der schraubenfreie Pavillon

Der japanische Architekt Kengo Kuma und der australische Künstler Geoff Nees haben den Botanical Pavilion entworfen, einen Holzpavillon, der wie ein 3D-Puzzle zusammengesetzt wird – ganz ohne Leim und Schrauben.

Die Zukunft wohnt im „Rainbow Tree“
#greenbuilding
Die Zukunft wohnt im „Rainbow Tree“

Ein farbenfroher Baum stand Pate für ein visionäres Projekt des Öko-Architekten Vincent Callebaut: Der 115 Meter hohe Turm „Rainbow Tree“ ist ein Wunderwerk aus Holz, das Bewohnern und Umwelt beste Zukunftsaussichten verspricht.

Holz mit Superkräften
#greenbuilding
Holz mit Superkräften

Der Architekt und Biologe Timothée Boitouzet verpasste dem Holz ein nanotechnologisches Upgrade. Dieser neue Holzstoff namens Woodoo ist lichtdurchlässig, feuerfest, wetterfest und bis zu fünf mal stärker als normales Holz.

Ein Biotop über Manhattan
#greenbuilding
Ein Biotop über Manhattan

Grüne Verdichtung, himmelwärts: Das Büro 3deluxe lotet Möglichkeiten nachhaltiger Stadtentwicklung aus. Sein Design des neuen „We the Planet“-House setzt ein Biotop über Manhattan – und demonstriert, wie immens Städte von Dachbegrünung profitieren.

Muschelschalen als Vorbild
#architektur
Muschelschalen als Vorbild

Delugan Meissl Associated Architects hat für die chinesische Stadt Taiyuan den botanischen Garten entworfen. Darin sind drei Holzfachwerkkuppeln, deren Gitterschalen rekordverdächtig sind.

Durch und durch aus Holz
#stadtplanung
Durch und durch aus Holz

Und wieder sind die Skandinavier eine Nasenlänge voraus. Das Sara Kulturhus im schwedischen Skellefteå zählt zu den höchsten Highrise-Strukturen der Welt, die zur Gänze aus Holz gebaut sind.

Hinter uns die Sintflut?
#greenbuilding
Hinter uns die Sintflut?

Was, wenn wir die globale Erwärmung nicht mehr in den Griff bekommen? Mittels Computersimulationen hat das W-LAB eine Art Klimawandel-Oase entwickelt, die uns das Überleben sichern würde. Aber: Macht das auch Spaß?

Timber mit Talent und Technologie
#greenbuilding
Timber mit Talent und Technologie

Das dänische Büro 3XN plant in Toronto mit dem T3 Bayside das höchste Bürogebäude Nordamerikas in Holzbauweise. Bei Fertigstellung wird der Komplex mehr als 500.000 Quadratmeter Bürofläche der nächsten Generation bieten.

Hochhaus im Korb
#greenbuilding
Hochhaus im Korb

In der niederländischen Stadt Den Haag ist ein 130 Meter hohes Holz-Hochhaus in Planung. Der Entwurf für The Lodge ist der Beginn einer neuen Ära von grünen Skyscrapern, die das Holz vor die Fassade holen.

„Der Klimawandel ändert alles“
#greenbuilding
„Der Klimawandel ändert alles“

Für das Architekturbüro Powerhouse Company hat Nachhaltigkeit höchste Priorität. Partner Stefan Prins schildert im Interview, warum achtsame Materialwahl und Energieeffizienz dabei noch nicht alles sind und wie essenziell es ist, beim Bauen alle Veränderungen zu bedenken, die der Klimawandel mit sich bringt. 

Direkt aus der Baumschule
#greenbuilding
Direkt aus der Baumschule

In einem Naturpark bei Barcelona errichteten Experten ein Holzhaus, das jede Pandemie aussperren kann. Wirklich besonders war bei dem Bau allerdings die Art der Beschaffung des notwendigen Materials …

Lehm ist der neue Beton
#greenbuilding
Lehm ist der neue Beton

Am Rand des tropischen Urwalds von Mexiko entsteht das Forschungsmuseum Xinatli, das Natur und Fortschritt miteinander in Einklang bringen will. Der ausgeklügelte Entwurf lotet die Grenzen der zirkulären Baustoffe neu aus.

Waldbaden vor der Haustüre
#greenbuilding
Waldbaden vor der Haustüre

Das niederländische Architekturbüro Gaaga hat in Eindhoven ein äußerst menschen- und umweltfreundliches Wohnhaus entworfen. Es steht mitten in einem Park mit reichem Baumbestand.

Back to the Roots
#wohnen
Back to the Roots

Das ökologische Wohnprojekt Roots wird die neue Landmark der Hamburger HafenCity und das höchste Holzhochhaus Deutschlands werden. Was seine künftigen Bewohner einen wird, sagt Architekt Jan Störmer.

Das Haus aus dem Drucker
#greenbuilding
Das Haus aus dem Drucker

Das runde Bauwerk Tecla ist eine kleine Sensation. Die 3D-Druckpioniere von WASP und Mario Cucinella Architects haben das erste CO₂-freie Wohnmodell geschaffen, das zur Gänze aus roher Erde gedruckt wurde.

Das Rotterdamer Reisfeld
#greenbuilding
Das Rotterdamer Reisfeld

Im Herzen des Rotterdamer Lloyd-Quartiers entsteht mit Sawa ein 50 Meter hohes, abgetrepptes Wohngebäude nach einem Entwurf von Mei architects and planners. Allen Beteiligten liegen Zirkularität und Nachbarschaftlichkeit am Herzen.

Zurück in die Zukunft
#stadtplanung
Zurück in die Zukunft

Einst war Oslo aus Holz gebaut. Die Neugestaltung des Bahnhofsareals bringt das traditionelle Baumaterial wieder in die skandinavische Metropole zurück. Unter dem Namen Fjordporten entsteht ein spektakulärer Büroturm samt innovativem Hub.

Eine Edel-Bude für Buckingham
#architektur
Eine Edel-Bude für Buckingham

Das Designbüro Mizzi Studio hat den royalen Londoner Parks ein architektonisches Make-over verpasst – mit edlen Kiosken aus regionalem Bugholz und einem goldenen Stand beim Buckingham Palace.

Der immerwährende Kreislauf
#greenbuilding
Der immerwährende Kreislauf

Rohstoffe werden knapp, das Entsorgen von Bauschutt wird immer teurer. Vertreter des Prinzips „Cradle to Cradle“ fordern einen neuen Umgang mit Ressourcen. Wie der aussieht, erklärt Expertin Lena Junker.

„Meine Vision ist eine soziale, menschengerechte, autofreie und klimaneutrale Stadt“
#architektur
„Meine Vision ist eine soziale, menschengerechte, autofreie und klimaneutrale Stadt“

Ein Medienhaus wie die F.A.Z. zieht bloß alle 70 Jahre in ein neues Bürogebäude. Dementsprechend viel Verantwortung lastet auf Architekten Eike Becker. Ein Gespräch über den Bau moderner Büros, zukunftsweisende Stadtentwicklung und den nachhaltigsten Baustoff der Welt.

Origami in Holz
#greenbuilding
Origami in Holz

Das japanische Architekturbüro Uenoa hat ein Bürogebäude aus Holz geschaffen, das ganz ohne tragende Wände auskommt. Die origamiartig gefaltete Deckenkonstruktion verhilft dem Brettsperrholz zu ungeahnter Leichtigkeit.

Holz für Londons Skyline
#greenbuilding
Holz für Londons Skyline

Forscher der Cambridge University helfen dabei, Londons fantastische Vision eines Woodscrapers umzusetzen. Der Oakwood Timber Tower soll 300 Meter in den Himmel ragen und sich mit dem höchsten Gebäude der Stadt messen.

Ein Holz-Hochhaus geht in Serie
#greenbuilding
Ein Holz-Hochhaus geht in Serie

Der Life Cycle Tower One war das erste Holz-Hochhaus Österreichs und der Prototyp für eine neue Art des seriellen Bauens. CREE-Gründer Hubert Rhomberg erklärt das grüne Baukonzept und sagt, warum wir lernen müssen im Kreislauf zu denken.

Der „Wohn-Wald“ von Groningen
#stadtplanung
Der „Wohn-Wald“ von Groningen

Hat das Büro Powerhouse Company die Hand im Spiel, steht Nachhaltigkeit im Vordergrund. So auch beim Projekt „HOLT“, das dem niederländischen Groningen nun einen lebenswerten „Wohn-Wald“ beschert.